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  • Lastspitzen im Unternehmen: Warum kurze Leistungsspitzen teuer werden können

    Lastspitzen im Unternehmen: Warum kurze Leistungsspitzen teuer werden können

    Viele Unternehmen achten beim Thema Strom vor allem auf den Verbrauch. Das ist nachvollziehbar, denn jede verbrauchte Kilowattstunde kostet Geld. Was dabei oft unterschätzt wird: Nicht nur der Verbrauch, sondern auch Lastspitzen können die Energiekosten deutlich beeinflussen.

    Gerade bei leistungsgemessenen Anschlüssen zählt nicht nur, wie viel Strom insgesamt verbraucht wird, sondern auch, wie viel Leistung in kurzer Zeit gleichzeitig benötigt wird. Grundlage dafür sind viertelstündliche Durchschnittswerte. Bei bestimmten gemessenen Anschlusskonstellationen weist Netz Burgenland dafür aktuell einen Leistungspreis von 100,56 € pro kW und Jahr aus. Gleichzeitig arbeitet die E-Control an einer Neugestaltung der Systemnutzungsentgelte mit geplanter Anwendung ab 1. Jänner 2027. Das Thema gewinnt damit für Unternehmen zusätzlich an Bedeutung.

    Was sind Lastspitzen?

    Lastspitzen entstehen immer dann, wenn in einem kurzen Zeitraum besonders viele Verbraucher gleichzeitig laufen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn morgens mehrere Maschinen gleichzeitig starten, Lüftung und Kühlung anlaufen oder Ladeinfrastruktur genau dann genutzt wird, wenn der Betrieb ohnehin schon in einer hohen Leistungsphase ist.

    Für Unternehmen ist das deshalb relevant, weil bei leistungsgemessenen Anschlüssen nicht nur der Stromverbrauch über das Jahr betrachtet wird, sondern auch die gleichzeitig benötigte Leistung. Die SNE-V knüpft dabei an die höchste 15-Minuten-Durchschnittsleistung an.

    Warum schon 15 Minuten teuer werden können

    Die eigentliche Herausforderung liegt darin, dass bereits kurze Spitzen spürbare Auswirkungen haben können. Es muss also nicht ein ganzer Tag mit hohem Verbrauch sein. Schon ein kurzer Zeitraum, in dem zu viele Verbraucher parallel laufen, kann den relevanten Monatswert nach oben ziehen.

    Genau deshalb bleiben Lastspitzen im Alltag oft unbemerkt. Der Betrieb läuft gefühlt normal, die Produktion funktioniert, alles scheint im Rahmen. Erst bei genauerer Analyse wird sichtbar, dass einzelne Spitzenzeiten die Netzkosten unnötig erhöhen.

    Das Problem: Viele Unternehmen zahlen mehr als nötig

    In der Praxis liegt hier häufig ein großes, ungenutztes Einsparpotenzial. Denn viele Unternehmen haben ihre Lastgänge nie genauer ausgewertet. Häufig fehlen Transparenz, Messdaten oder ein System, das Lastspitzen aktiv erkennt und reduziert.

    Das bedeutet:
    Nicht selten werden Jahr für Jahr unnötige Mehrkosten bezahlt, obwohl sich diese technisch bereits heute reduzieren ließen.

    Die Lösung: PV, Speicher und intelligentes Lastmanagement

    Die gute Nachricht ist: Lastspitzen lassen sich gezielt reduzieren.

    Mit einer Photovoltaikanlage, einem Energiespeicher und einem intelligenten Energiemanagementsystem können Unternehmen ihre Energieflüsse deutlich besser steuern. Strom aus der PV-Anlage wird direkt genutzt, überschüssige Energie kann gespeichert werden, und Lastspitzen lassen sich gezielt abfedern.

    Das bringt mehrere Vorteile gleichzeitig:

    • geringere Netzkosten
    • besserer Eigenverbrauch
    • mehr Kontrolle über den Energieeinsatz
    • höhere Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb

    Gerade die Kombination ist entscheidend. Denn PV allein ist gut. PV mit Speicher und Energiemanagement ist wirtschaftlich deutlich stärker.

    Warum das Thema gerade jetzt wichtig ist

    Schon heute kann das Lastverhalten die Netzkosten spürbar beeinflussen. Gleichzeitig zeigt die geplante Weiterentwicklung der Systemnutzungsentgelte, dass das Thema Leistung und Netzentgelte in Zukunft noch stärker in den Fokus rückt.

    Für Unternehmen bedeutet das: Wer sich jetzt mit Lastspitzen, Speicher und Lastmanagement beschäftigt, verschafft sich nicht nur kurzfristige Kostenvorteile, sondern stellt den eigenen Betrieb auch strategisch besser auf.

    Fazit

    Viele Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre Energiekosten zu senken. Dabei wird häufig zuerst an den Verbrauch gedacht. In vielen Fällen liegt der größere Hebel aber zusätzlich bei den Lastspitzen.

    Wer sie erkennt und gezielt reduziert, kann Netzkosten senken und die Wirtschaftlichkeit der eigenen Energieversorgung deutlich verbessern.

    Lassen Sie jetzt prüfen, welches Einsparpotenzial in Ihrem Unternehmen steckt.

  • Projekt Winter: Wie ein Industriebetrieb mit PV und 3 MWh Speicher seine Energiezukunft neu aufstellt

    Projekt Winter: Wie ein Industriebetrieb mit PV und 3 MWh Speicher seine Energiezukunft neu aufstellt

    Energie ist für Unternehmen längst mehr als nur ein laufender Kostenfaktor. Sie entscheidet über Planbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit und darüber, wie unabhängig ein Betrieb in Zukunft wirtschaften kann.

    Beim unserem Projekt Paletten Winter in Hof am Leithaberge zeigt sich, wie moderne Energieversorgung im Gewerbe aussehen kann: bestehende Dachflächen nutzen, Photovoltaik erweitern, überschüssigen Sonnenstrom speichern und den Strom genau dann einsetzen, wenn er im Betrieb gebraucht wird.

    Geplant ist die Erweiterung der bestehenden Photovoltaikanlage sowie die Integration eines stationären Batteriespeichersystems am Betriebsstandort der Paletten Winter GmbH. Ziel ist es, erneuerbare Energie innerbetrieblich besser zu nutzen, Netzeinspeisung zu reduzieren und Verbrauchsspitzen gezielt abzufedern.  

    Mehr Eigenverbrauch statt ungenutzter Einspeisung

    Viele Unternehmen kennen das Problem: Die PV-Anlage produziert Strom, aber nicht immer genau dann, wenn der Betrieb ihn in voller Höhe benötigt. Ein Teil des erzeugten Stroms wird ins Netz eingespeist, während zu anderen Zeiten wieder Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen werden muss.

    Genau hier setzt das Projekt Winter an.

    Am Standort wird die PV-Anlage auf einer bestehenden Halle erweitert. Die zusätzliche PV-Leistung wird nicht einfach nur zur Einspeisung errichtet, sondern vor allem zur Befüllung der Batteriespeicher genutzt. Die Überschusseinspeisung bleibt dabei begrenzt, um das Netz nicht zusätzlich zu belasten.  

    Das macht den entscheidenden Unterschied: Der erzeugte Strom bleibt möglichst lange im Betrieb und kann zeitversetzt genutzt werden.

    3 MWh Speicher für mehr Flexibilität

    Ein zentrales Element des Projekts ist die Installation von zwei stationären Lithium-Eisenphosphat-Batteriespeichersystemen mit einer Gesamtkapazität von rund 3 MWh. Geplant sind ein Speicher mit 1 MWh und ein weiterer mit 2 MWh Kapazität.  

    Diese Speicher dienen dazu, PV-Überschussenergie aufzunehmen und später innerhalb des Betriebs wieder bereitzustellen. Damit wird aus der PV-Anlage ein deutlich flexibleres Energiesystem.

    Der Vorteil: Strom wird nicht nur dann genutzt, wenn die Sonne scheint, sondern auch dann, wenn Maschinen, Anlagen oder betriebliche Prozesse Energie benötigen.

    Rund 600.000 kWh weniger Netzbezug pro Jahr

    Besonders spannend ist das energiewirtschaftliche Konzept hinter dem Projekt. Laut technischer Beschreibung soll der derzeit ins öffentliche Netz eingespeiste Stromüberschuss von rund 500.000 kWh pro Jahr künftig gespeichert und innerhalb einer unternehmenseigenen Energiegemeinschaft eigenverbraucht werden.

    Durch die Umsetzung soll der jährliche Strombezug aus dem öffentlichen Netz um rund 600.000 kWh reduziert werden.  

    Das zeigt, welches Potenzial in der Kombination aus PV, Speicher und intelligenter Nutzung steckt. Es geht nicht nur um Stromproduktion, sondern um ein Gesamtsystem, das den Betrieb wirtschaftlich und energetisch stärker macht.

    Nachhaltigkeit ohne zusätzliche Flächenversiegelung

    Das Projekt wird auf dem bestehenden Betriebsareal umgesetzt. Die PV-Erweiterung erfolgt auf vorhandenen Dachflächen, die Batteriespeicher werden innerhalb des bestehenden Betriebsstandortes errichtet. Laut technischer Beschreibung entsteht dadurch keine zusätzliche Flächenversiegelung außerhalb der bestehenden Betriebswidmung.  

    Damit verbindet das Projekt mehrere Vorteile:

    bestehende Infrastruktur wird genutzt, erneuerbare Energie wird direkt im Betrieb eingesetzt und der Standort wird energetisch aufgewertet, ohne neue Flächen unnötig zu beanspruchen.

    Sicherheit und Brandschutz mitgedacht

    Bei Batteriespeichern in dieser Größenordnung spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Speicher werden als Outdoor-Kabinettanlagen ausgeführt und mit Brandschutzsystemen inklusive Rauch- und Temperaturerkennung ausgestattet. Zusätzlich sind Sicherheitsabstände, Feuerwehrzugänglichkeit, Wartungsflächen, Kennzeichnung, Notabschaltung und ein Brandschutzkonzept vorgesehen.  

    Damit wird deutlich: Ein Speicherprojekt dieser Größenordnung ist nicht einfach nur eine technische Erweiterung. Es braucht Planung, Abstimmung und Erfahrung in der Umsetzung.

    Ein regionales Vorzeigeprojekt für industrielle Speicherintegration

    Das Projekt Winter zeigt, wohin sich betriebliche Energieversorgung entwickelt.

    Photovoltaik allein ist ein wichtiger erster Schritt. Die volle wirtschaftliche Wirkung entsteht aber dann, wenn PV mit Speicher und intelligentem Energiemanagement kombiniert wird.

    So wird aus Sonnenstrom ein planbarer Energievorteil.

    Für Paletten Winter bedeutet das: weniger Strombezug aus dem öffentlichen Netz, bessere Nutzung der eigenen PV-Energie und mehr Unabhängigkeit im laufenden Betrieb.

    Für die Region zeigt das Projekt: Gewerbe- und Industriebetriebe können aktiv zur Energiewende beitragen und gleichzeitig ihre eigene Kostenstruktur verbessern.

    Unser Fazit

    Projekt Winter ist ein starkes Beispiel dafür, wie Unternehmen ihre Energieversorgung neu denken können.

    Mit der Erweiterung der PV-Anlage, der Integration von rund 3 MWh Batteriespeicher und der gezielten Eigenverbrauchsoptimierung entsteht ein Energiesystem, das wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftsorientiert ist.

  • Energiegemeinschaften: Gemeinsam Strom teilen in Wien, NÖ und Burgenland

    Energiegemeinschaften: Gemeinsam Strom teilen in Wien, NÖ und Burgenland

    Warum sich der Zusammenschluss für PV-Anlagenbesitzer und Unternehmen lohnt – und wie Sie dabei werden.

    Sie haben eine Photovoltaikanlage auf dem Dach? Vielleicht sogar einen Speicher im Keller? Und Sie fragen sich, was Sie mit dem Überschussstrom im Sommer anfangen sollen – oder wie Sie im Winter günstiger an Strom kommen?

    Die Antwort könnte lauten: Werden Sie Teil einer Energiegemeinschaft.

    Seit 2021 ermöglicht das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) in Österreich, dass Nachbar:innen, Unternehmen und Gemeinden gemeinsam Strom erzeugen, speichern und teilen. Das Ergebnis: günstigere Preise, mehr Unabhängigkeit und ein echter Beitrag zur Energiewende – lokal und direkt.

    In diesem Artikel erfahren Sie, wie Energiegemeinschaften funktionieren, welche Vorteile sie für Familien und Betriebe bringen und wo Sie in Wien, Niederösterreich und Burgenland bereits aktiv werden können.

    Was ist eine Energiegemeinschaft eigentlich?

    Eine Energiegemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, Unternehmen oder Gemeinden, die gemeinsam erneuerbare Energie erzeugen und verbrauchen. Der Gesetzgeber unterscheidet drei Arten:

    TypWas geht?Für wen?
    EEG (Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft)Strom, Wärme, Gas aus 100% erneuerbaren QuellenPrivatpersonen, KMU, Gemeinden
    BEG (Bürgerenergiegemeinschaft)Strom (auch konventionell)Natürliche Personen, Gemeinden
    GEA (Gemeinsame Erzeugungsanlage)Einfach: mehrere Eigentümer einer AnlageAlle

    Der entscheidende Vorteil: Der Strom bleibt in der Region. Er muss nicht über weite Strecken transportiert werden, was Netzgebühren spart und das lokale Netz entlastet.

    Was haben Sie davon?

    1. Günstigere Strompreise

    In Energiegemeinschaften liegen die Strompreise typischerweise zwischen 10 und 14 Cent pro kWh (netto). Zum Vergleich: Viele Haushalte zahlen aktuell 25-35 Cent. Der Grund: Die Gemeinschaft kauft oder erzeugt den Strom direkt – ohne Zwischenhändler und mit reduzierten Netzgebühren.

    2. Bessere Einspeisevergütung

    Wenn Sie eine PV-Anlage haben, erhalten Sie in einer Energiegemeinschaft oft eine höhere Vergütung für Ihren Überschussstrom. Statt fixer Preise orientiert sich die Vergütung häufig am EPEX-Spotpreis – mit einem fairen Aufschlag für die Gemeinschaft.

    Beispiel: Bei einem Spotpreis von 8 ct/kWh könnte die Gemeinschaft 9-10 ct/kWh als Einspeisevergütung zahlen – deutlich mehr als die klassische Einspeisung ins Netz.

    3. Unabhängigkeit von großen Versorgern

    Sie werden zum Prosumer: Produzent und Verbraucher in einem. Die Abhängigkeit von den großen Energiekonzernen sinkt, die Energieversorgung wird regionaler und resilienter.

    4. Steuer- und Abgabenvorteile

    EEG-Mitglieder profitieren von:

    • Befreiung vom erneuerbaren Förderbeitrag (bis 100.000 kWh/Jahr)
    • Reduzierten Netzgebühren
    • Keiner Elektrizitätssteuer

    Wie funktioniert das technisch?

    Das klingt komplizierter, als es ist. Voraussetzung ist ein Smart Meter – und das haben die meisten Haushalte mittlerweile.

    So läuft es ab:

    1. Erzeugung: Ihre PV-Anlage produziert Strom
    2. Direktverbrauch: Sie nutzen, was Sie selbst brauchen
    3. Sharing: Überschuss fließt in die Gemeinschaft zu anderen Mitgliedern
    4. Abrechnung: Ein Dienstleister erfasst alles über die Smart Meters und rechnet ab

    Sie müssen also nicht die Leitung zum Nachbarn verlegen – alles läuft über das öffentliche Netz, aber mit günstigeren Konditionen.

    Energiegemeinschaften in Ihrer Region

    🏛️ Wien

    In Wien gibt es bereits rund 60 Energiegemeinschaften. Der größte Akteur ist EEG Wien, ein Netzwerk das mehrere Gemeinschaften in den verschiedenen Grätzln organisiert.

    Aktive EEGs in Wien:

    NameBezirkStatus
    EEG Wienerberg10. BezirkIn Betrieb
    EEG Floridsdorf21. BezirkIn Betrieb
    EEG Donaustadt22. BezirkIn Betrieb
    EEG Ottakring16. BezirkIm Aufbau
    EEG imGrätzlDiverseWächst stetig

    Wien Energie bietet Beratung und Unterstützung bei der Gründung an. Viele Gemeinschaften sind offen für neue Mitglieder.

    🔗 eegwien.at – hier finden Sie eine aktuelle Liste aller EEGs in Wien

    🌾 Niederösterreich

    Niederösterreich ist Vorreiter: Über 200 aktive EEGs mit mehr als 10.000 Zählpunkten gibt es bereits. Haupt-Dienstleister ist die Energie Zukunft Niederösterreich GmbH (EZN), eine gemeinsame Gründung von EVN und der Energie- und Umweltagentur.

    Beispiele aktiver Gemeinschaften:

    NameRegion
    EEG Region St. PöltenSt. Pölten und Umgebung
    EEG Buckliger WechselstromBucklige Welt
    EEG Bad TraunsteinWaldviertel
    EEG KirchschlagBucklige Welt
    BEG HaunoldsteinMostviertel

    EZN unterstützt bei Gründung, Organisation und Abrechnung – ein Full-Service-Angebot für Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen.

    🔗 ezn.at – Informationen und Kontakt

    🌻 Burgenland

    Das Burgenland verfolgt eine ehrgeizige Strategie: Das will 2030 – also 10 Jahre vor dem Bund – klimaneutral sein. Energiegemeinschaften sind ein zentraler Baustein.

    Die Burgenland Energie hat ein eigenes Abrechnungssystem entwickelt und unterstützt Gemeinden beim Aufbau. Mit dem „Fanclub Burgenland Energieunabhängig“ sind bereits über 8.000 Mitglieder dabei.

    Aktive EEGs im Burgenland:

    NameRegionBemerkung
    EEG Neusiedl am SeeNeusiedl am Seeeeg-neusiedlamsee.at
    EG Region Neusiedl am See eGenBezirk Neusiedl am SeeRaiffeisen Energiegenossenschaft, Parndorf u.a.
    EEG NickelsdorfNordburgenlandMit großem PV-Park
    EEG NeudörflMattersburg„Strompreisbremse selbst machen“
    EEG SüdburgenlandBezirk GüssingStegersbach, Ollersdorf, Olbendorf, Bocksdorf, Burgauberg-Neudauberg
    Fanclub Burgenland EnergieunabhängigLandesweitDachorganisation mit 19 regionalen EEGs

    🔗 burgenlandenergie.at

    Für Unternehmen besonders interessant

    Wenn Sie ein Unternehmen mit PV-Anlage und Speicher betreiben, lohnt sich der Blick auf Energiegemeinschaften besonders:

    • Lastgang optimieren: Teilen Sie Überschuss mit anderen Betrieben statt billig ins Netz einzuspeisen
    • Stromkosten senken: Beziehen Sie günstigen Strom aus der Gemeinschaft
    • Nachhaltigkeit kommunizieren: Regionale Energieversorgung als USP
    • Steuerliche Vorteile: Befreiung von der Elektrizitätssteuer

    Viele EEGs haben bereits Unternehmen als Mitglieder – von lokalen Handwerksbetrieben bis hin zu größeren Produktionsbetrieben.

    Wie werde ich Mitglied?

    Der Weg ist einfacher als viele denken:

    1. Bestehende Gemeinschaft finden

    Schauen Sie auf energiegemeinschaften.gv.at/landkarte oder kontaktieren Sie die regionalen Dienstleister (EZN in NÖ, EEG Wien in Wien).

    2. Smart Meter aktivieren

    Falls noch nicht geschehen: Beantragen Sie den Zugang zu Ihrem Smart Meter über das Portal Ihres Netzbetreibers (z.B. Netz NÖ, Wiener Netze).

    3. Beitritt erklären

    Der Dienstleister der Gemeinschaft kümmert sich um die Formalitäten – Sie füllen ein Formular aus, der Rest läuft im Hintergrund.

    4. Energie teilen

    Sobald alles eingerichtet ist, fließt der Strom – und die Ersparnis.

    Oder gleich selbst gründen?

    Wenn in Ihrer Nachbarschaft mehrere PV-Anlagen stehen oder Sie mit Ihrem Betrieb, der Gemeinde oder lokalen Vereinen zusammenarbeiten möchten, können Sie auch selbst eine Energiegemeinschaft gründen.

    Typische Rechtsform: Verein (einfach und bewährt)

    Schritte:

    1. Interessenten finden (Nachbarn, Firma, Gemeinde)
    2. Verein gründen
    3. Erzeugungsanlage klären (bestehende PV oder neue Anlage)
    4. Dienstleister für Abrechnung wählen
    5. Bei der E-Control registrieren
    6. Smart Meter freischalten

    Unterstützung:

    • NÖ: EZN berät kostenlos
    • Wien: EEG Wien hilft beim Start
    • Burgenland: Burgenland Energie bietet System und Beratung

    Fazit: Warum jetzt handeln?

    Energiegemeinschaften sind keine Zukunftsmusik mehr. Sie sind hier, sie wachsen rasant und sie bieten konkrete wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten.

    Wenn Sie eine PV-Anlage haben – mit oder ohne Speicher – sollten Sie prüfen, ob eine Energiegemeinschaft in Ihrer Nähe bereits aktiv ist. Die Einstiegshürden sind niedrig, der Nutzen ist direkt spürbar.

    Und wenn Sie noch keine Anlage haben: Eine Energiegemeinschaft kann der perfekte Anlass sein, gemeinsam mit Nachbar:innen oder dem Betrieb in erneuerbare Energie zu investieren.

    Nächste Schritte

    Haben Sie Fragen oder möchten Sie Ihre Erfahrungen teilen? Schreiben Sie uns!

  • Aktuelle Stromtarife

    Hier finden Sie laufend aktualisierte Informationen über Stromtarife, Einspeisetarife, Spottarife*.

    *stündlich angepasste Preise basierend auf EPEXSPOT
    Falls nicht gesondert erwähnt sind alle Preisangaben netto exkl. MWSt. Daten werden laufend automatisch aktualisiert. Gültige Tarife sind beim Betreiber einzuholen

    Strom-Spotpreis EPEX AT 16.06. – 21.06.2026 €/MWh -5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Di 16.06 Mi 17.06 Do 18.06 Fr 19.06 Sa 20.06 So 21.06 -0.4 38.2 Tiefstpreis Höchstpreis skale.dev

    Data by gwen.at / skale.dev

    Strom-Spotpreis EPEX AT 21.06.2026 €/MWh -5 0 5 10 15 20 25 30 So 21.06 -0.4 27.5 Tiefstpreis Höchstpreis skale.dev

    Data by gwen.at / skale.dev

    Was sind Spotpreise?

    Spotpreise sind die aktuellen Börsenpreise für Strom an der EPEX Spot Börse. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage und werden stündlich ermittelt.

    Warum sind Spotpreise wichtig?

    • Bezugstarife: Dynamische Stromtarife basieren auf dem Spotpreis – bei niedrigen Preisen (z.B. nachts, bei viel Wind/Sonne) sparen Sie deutlich
    • Einspeisetarife: Für PV-Anlagenbetreiber dient der Spotpreis oft als Referenzpreis für die Einspeisevergütung
    • Transparenz: Sie sehen, was Ihr Strom an der Börse tatsächlich wert ist

    Spotpreis als Referenz für Einspeisetarife

    Viele Energieanbieter berechnen die Einspeisevergütung für Solarstrom nach der Formel:

    Einspeisevergütung = EPEX Spot AT + Aufschlag/Abzug

    Beispiele aus aktuellen Tarifen:

    • SmartEnergy smartSUNHOURLY: EPEX Spot AT + 20% Abwicklungsgebühr
    • EnergieBurgenland Optima Voll Aktiv: EPEX Spot AT + 7% Aufschlag + 1,42 ct/kWh
    • WienEnergie OPTIMA Voll Aktiv: EPEX Spot AT + 1,42 ct/kWh + 7% Aufschlag

    Bei hohen Spotpreisen erhalten Sie also eine höhere Vergütung – und umgekehrt. Ein Smart Meter ist bei diesen Tarifen Voraussetzung.

    Tarife

    Strom Tariffs

    Stand: 5. Juni 2026

    Data by gwen.at / skale.dev

    Stromtarif Überblick

    *täglich aktualisiert, Irrtümer vorbehalten.

    Strom Tarife

    Stand: 5. Juni 2026

    Anbieter
    Tarif
    Tarifart
    Preisanpassung
    Strompreis (netto exkl.)Beschreibung
    Wien Energie
    Bezug
    Fixpreis
    14,55Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie ab Abschluss: 12 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (15,32 ct/kWh brutto).
    Wien Energie
    Bezug (Smart Meter)
    Fixpreis
    12,55Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie ab Abschluss: 12 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (13,23 ct/kWh brutto), nur mit Smart Meter.
    Wien Energie
    Bezug
    Monatlich
    EPEX Spot AT + 1,44Dynamischer Tarif – monatliche Anpassung, Preisgarantie: 1 Monat, inkl. 5% Online-Bonus.
    Wien Energie
    Bezug
    Fixpreis
    15,55Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie ab Abschluss: 36 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (16,35 ct/kWh brutto).
    Wien Energie
    Bezug (Smart Meter)
    Fixpreis
    13,55Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie ab Abschluss: 36 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (14,23 ct/kWh brutto), nur mit Smart Meter.
    Wien Energie
    Bezug
    Fixpreis
    16,55Fixpreis – 100% Ökostrom, 1 Jahr, Preisgarantie ab Abschluss: 12 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (17,38 ct/kWh brutto).
    Wien Energie
    Bezug (Smart Meter)
    Fixpreis
    14,55Fixpreis – 100% Ökostrom, 1 Jahr, Preisgarantie ab Abschluss: 12 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (15,32 ct/kWh brutto), nur mit Smart Meter.
    Wien Energie
    Bezug
    Fixpreis
    17,55Fixpreis – 100% Ökostrom, 3 Jahre, Preisgarantie ab Abschluss: 36 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (18,43 ct/kWh brutto).
    Wien Energie
    Bezug (Smart Meter)
    Fixpreis
    15,55Fixpreis – 100% Ökostrom, 3 Jahre, Preisgarantie ab Abschluss: 36 Monate, inkl. 5% Online-Bonus (16,35 ct/kWh brutto), nur mit Smart Meter.
    Wien Energie
    Einspeisung
    Fixpreis
    4,00Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate.
    Wien Energie
    Einspeisung (Smart Meter)
    Fixpreis
    5,00Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate, nur mit Smart Meter.
    Wien Energie
    Bezug mit Einspeisevergütung
    Fixpreis
    14,55 (Bezug); 4,00 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 14,55 ct/kWh, Einspeisung: 4,00 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate.
    Wien Energie
    Bezug mit Einspeisevergütung (Smart Meter)
    Fixpreis
    12,55 (Bezug); 5,00 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 12,55 ct/kWh, Einspeisung: 5,00 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate, nur mit Smart Meter.
    Kelag
    Bezug
    Fixpreis
    15,90Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate, 100% Ökostrom.
    Kelag
    Bezug
    Monatlich
    EPEX Spot AT + 1,99Dynamischer Tarif – monatliche Anpassung, 100% Ökostrom.
    Kelag
    Bezug
    Fixpreis
    16,90Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie: 36 Monate, 100% Ökostrom.
    Kelag
    Einspeisung
    Fixpreis
    3,50Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate.
    Kelag
    Bezug mit Einspeisevergütung
    Fixpreis
    15,90 (Bezug); 3,50 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 15,90 ct/kWh, Einspeisung: 3,50 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate.
    Burgenland Energie
    Bezug
    Fixpreis
    15,20Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate, 100% Ökostrom aus Burgenland.
    Burgenland Energie
    Bezug
    Monatlich
    EPEX Spot AT + 1,75Dynamischer Tarif – monatliche Anpassung, 100% Ökostrom aus Burgenland.
    Burgenland Energie
    Bezug
    Fixpreis
    16,20Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie: 36 Monate, 100% Ökostrom aus Burgenland.
    Burgenland Energie
    Einspeisung
    Fixpreis
    3,80Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate.
    Burgenland Energie
    Bezug mit Einspeisevergütung
    Fixpreis
    15,20 (Bezug); 3,80 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 15,20 ct/kWh, Einspeisung: 3,80 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate.
    Verbund
    Bezug
    Fixpreis
    16,80Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate, 100% Ökostrom aus Österreich.
    Verbund
    Bezug
    Monatlich
    EPEX Spot AT + 2,10Dynamischer Tarif – monatliche Anpassung, 100% Ökostrom aus Österreich.
    Verbund
    Bezug
    Fixpreis
    17,80Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie: 36 Monate, 100% Ökostrom aus Österreich.
    Verbund
    Einspeisung
    Fixpreis
    3,20Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate.
    Verbund
    Bezug mit Einspeisevergütung
    Fixpreis
    16,80 (Bezug); 3,20 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 16,80 ct/kWh, Einspeisung: 3,20 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate.
    OÖ Ferngas
    Bezug
    Fixpreis
    14,90Fixpreis – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate, inkl. 3% Treuebonus.
    OÖ Ferngas
    Bezug
    Monatlich
    EPEX Spot AT + 1,65Dynamischer Tarif – monatliche Anpassung, inkl. 3% Treuebonus.
    OÖ Ferngas
    Bezug
    Fixpreis
    15,90Fixpreis – 3 Jahre, Preisgarantie: 36 Monate, inkl. 3% Treuebonus.
    OÖ Ferngas
    Einspeisung
    Fixpreis
    4,10Fixpreis für Einspeisung – 1 Jahr, Preisgarantie: 12 Monate.
    OÖ Ferngas
    Bezug mit Einspeisevergütung
    Fixpreis
    14,90 (Bezug); 4,10 (Einspeisung)Fixpreis – 1 Jahr, Bezug: 14,90 ct/kWh, Einspeisung: 4,10 ct/kWh, Preisgarantie: 12 Monate.

    Data by gwen.at / skale.dev

  • Die drei Säulen der modernen Hausinstallation

    Die drei Säulen der modernen Hausinstallation

    Eine moderne Hausinstallation zur Stromerzeugung und -speicherung besteht aus drei wesentlichen Komponenten, PV-Anlage, Stromspeicher und Wechselrichter, die ideal aufeinander abgestimmt sein sollten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten technischen Details und Parameter.

    Die Photovoltaik-Anlage: Ihre persönliche Stromquelle

    Die PV-Anlage ist das Herzstück der Eigenstromerzeugung. Auf einer Dachfläche werden Solarmodule installiert, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Die wichtigsten Kennzahlen sind:

    • Fläche in m²: Eine typische Hausanlage benötigt 25-40 m² Dachfläche
    • Leistung in kWp (Kilowatt Peak): Gibt die maximale Leistung unter Standardbedingungen an
    • Typische Größe: 5-10 kWp für ein Einfamilienhaus
    • Energieertrag: Pro kWp werden in Deutschland etwa 900-1.100 kWh/Jahr erzeugt
    • Wirkungsgrad: Moderne Module erreichen 20-22% Effizienz

    Der Heimspeicher: Energie für Tag und Nacht

    Moderne Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) Batteriespeicher sind das Bindeglied zwischen Erzeugung und Verbrauch:

    • Speicherkapazität: Typisch sind 5-15 kWh für Einfamilienhäuser
    • Modularität: Viele Systeme lassen sich in 2-5 kWh-Schritten erweitern
    • Lebensdauer: 6.000-8.000 Vollzyklen, etwa 15-20 Jahre
    • Entladetiefe: Bis zu 90% der Nennkapazität nutzbar
    • Notstromfähigkeit: Ermöglicht Inselbetrieb bei Netzausfall
    • Wirkungsgrad: Moderne Systeme erreichen 94-96%

    Warum LiFePO4-Technologie?

    Die Lithium-Eisenphosphat-Technologie hat sich als optimale Lösung für Heimspeicher etabliert:

    • Sicherheit: Extrem hohe thermische Stabilität, praktisch kein Brandrisiko
    • Langlebigkeit: Bis zu dreimal mehr Zyklen als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus
    • Temperaturstabilität: Funktioniert zuverlässig von -20°C bis +60°C
    • Keine giftigen Schwermetalle: Umweltfreundlicher als andere Lithium-Technologien
    • Keine Memory-Effekte: Zwischenladungen ohne Kapazitätsverlust möglich
    • Flache Entladekurve: Konstante Leistung bis zur Entladegrenze

    KI-gesteuerte Speicheroptimierung

    Moderne Heimspeicher arbeiten auch unabhängig von PV-Anlagen intelligent:

    • Strompreisoptimierung: KI-Algorithmen analysieren Börsenstrompreise
    • Dynamische Ladesteuerung: Automatisches Laden bei günstigen Tarifen (meist nachts)
    • Prognosebasiert: Lernt aus Verbrauchsmustern und Wettervorhersagen
    • Spitzenlastoptimierung: Reduziert teure Lastspitzen durch vorausschauendes Laden
    • Typische Ersparnis: 20-30% der Stromkosten durch intelligentes Lastmanagement
    • Grid Services: Teilnahme an Netzdienstleistungen möglich

    Der Wechselrichter: Das intelligente Bindeglied

    Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der PV-Anlage und des Speichers in netzkonformen Wechselstrom um:

    • Nennleistung: Typisch 6-12 kW für Hausanlagen
    • Wirkungsgrad: Moderne Geräte erreichen 97-98%
    • Monitoring-Funktionen:
    • Echtzeit-Überwachung aller Energieflüsse
    • Visualisierung via App/Web-Portal
    • Ertragsvorhersagen und -statistiken
    • Intelligentes Energiemanagement

    Dimensionierung und Zusammenspiel

    Die optimale Abstimmung der Komponenten ist entscheidend:

    • PV-Anlage sollte etwa das 1,0-1,5-fache der Wechselrichterleistung haben
    • Speicherkapazität sollte dem typischen Tagesverbrauch entsprechen
    • Notstromfunktion erfordert spezielle Wechselrichter-Speicher-Kombinationen

    Eine gut dimensionierte Anlage kann 60-80% des jährlichen Strombedarfs eines Haushalts decken und sich in 8-12 Jahren amortisieren. Auch ohne PV-Anlage kann ein intelligenter Speicher durch Ausnutzung von Strompreisschwankungen wirtschaftlich sein und sich in 5-8 Jahren amortisieren.

  • Aus GischWaldherr Energiespeicher wird GWEN

    Aus GischWaldherr Energiespeicher wird GWEN

    Die Idee zur Gründung von GWEN entstand aus dem wachsenden Kundenbedarf die Energieproduktion einer PV Anlage mit dem Verbrauch zeitlich besser aufeinander abzustimmen. Während die Eigenproduktion von Solarstrom die Energieautonomie erhöht, bleibt die zeitliche Diskrepanz und damit die Eigennutzung ein zentrales Problem.

    Ing. Lorenz Gisch, der über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Photovoltaik-Planung und -Integration verfügt, hat dieses Problem in zahlreichen Projekten hautnah erlebt. Parallel dazu arbeitete Ing. Franz Waldherr als Spezialist für Energietechnik und -optimierung an innovativen Konzepten zur Effizienzsteigerung in Industrieanlagen und Gebäuden.

    Von der Idee zur Gründung

    Im Frühjahr 2024 beschlossen Gisch und Waldherr, ihre Kompetenzen zu bündeln und GWEN zu gründen. Ihre Vision: Energielösungen zu entwickeln, die Erzeugung, Speicherung und intelligentes Lastmanagement nahtlos verbinden.

    Lorenz Gisch bringt seine Expertise in der Integration von PV-Anlagen und der Dimensionierung optimaler Speichersysteme ein.

    Franz Waldherr ergänzt dies mit seinem fundierten Wissen über Smarthomes, Lastmanagement und die Optimierung von Stromkosten.

    “Der Energiespeicher ist das fehlende Puzzlestück in der Energiewende,” erklärt Waldherr. “Ohne effiziente Speichertechnologie lassen sich die Schwankungen erneuerbarer Energien nicht ausgleichen.”

    Gisch ergänzt: “Optimal dimensionierte Speichersysteme können den Eigenverbrauch von PV-Anlagen um bis zu 70 % steigern – das ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll.”


    Der GWEN Energiespeicher: Unabhängigkeit für alle


    GWEN geht über den klassischen Energiespeicher hinaus. Das Unternehmen bietet Lösungen, die sowohl für Haushalte mit PV-Anlage als auch ohne geeignet sind.

    Unser Energiespeicher funktioniert wie ein intelligenter Nachtspeicherofen,” erklärt Gisch. “Er lädt sich automatisch zu Zeiten günstiger Strompreise auf. Kunden mit variablen Tarifen profitieren so von niedrigeren Kosten.

    Für PV-Besitzer optimiert der Speicher zusätzlich den Eigenverbrauch und sorgt gerade in den sonnenarmen Wintermonaten durch intelligentes Laden zu Niedrigpreiszeiten für eine verlässliche Energieversorgung.

    Mit diesem Ansatz ermöglicht GWEN seinen Kunden, den steigenden Strompreisen entgegenzuwirken, Energiekosten zu senken und unabhängiger von Strompreisschwankungen zu werden – unabhängig davon, ob sie eine PV-Anlage besitzen oder nicht.

    Attraktive Förderung für PV-Besitzer

    Für PV-Anlagenbetreiber im Burgenland gibt es noch bis Jahresende 2024 eine attraktive Förderung: Das Land gewährt einen Zuschuss von 275 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Dies erleichtert den Umstieg.

    Über GWEN Energiespeicher OG

    Die GWEN Energiespeicher OG kombiniert die Expertise von Lorenz Gisch und Franz Waldherr aus den Bereichen IT, Solar- und Elektrotechnik, um modernste Energiespeicherlösungen anzubieten. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz entwickelt GWEN maßgeschneiderte Projekte, die Kunden helfen, ihre Energieunabhängigkeit zu steigern und von den besten Konditionen zu profitieren.

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